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Wissenschaft und Forschung


Die BAFM stößt bei ihren Bemühungen um eine stärkere Förderung der (Familien)-Mediation - insbesondere im politischen Raum - immer wieder auf das Argument, dass konkrete Zusammenhänge und Auswirkungen der Mediation nicht hinreichend belegt seien.

Tatsächlich machen Mediator/innen und Mediand/innen immer wieder die Erfahrung, dass Mediation funktioniert und in vielen Bereichen ein sinnvolles Mittel der Konfliktbearbeitung ist. Eine entsprechende Datenbasis und Statistiken fehlen jedoch.

Die BAFM deckt mit der Praxis ihrer Mitglieder einen beachtlichen Bereich der aktuellen Praxis ab. Es erscheint deshalb sinnvoll und vielversprechend dieses Potential zu nutzen, um wissenschaftliche Erkenntnisse in diesem Bereich voran zu bringen.

Um entsprechende Forschungsprojekte zu initiieren und zu begleiten soll einen neue BAFM-Fachgruppe Wissenschaft und Forschung gegründet werden.

Zur Gründung treffen sich interessierte BAFM-Mitglieder am 12. September in Erfurt und lernen dort das Forschungsprojekt "Interaktion in der professionellen Mediation", das die BAFM mit dem Arbeitskreis Mediationsforschung an der Universität Bielefeld verabredet hat, kennen.

Ansprechpartner für die Fachgruppe Wissenschaft und Forschung ist Prof. Dr. Hans-Dieter Will. Er wird vertreten von Walter H. Letzel.